

Der an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart studierende Shinroku Shimokawa war der Gewinner des mit 3.000 Euro dotierten 3. „Tennenloher Kunstförderpreises" im Jahre 2012. In seiner Arbeit „After the rain" mit vier auf einander gestapelten und unterschiedlich befüllten Behältern aus Kalkstein macht er das Versickern von Wasser erlebbar. Der 32-jährige Japaner studierte bei Prof.Udo Koch. Wie seine Arbeit funktioniert, erklärt er hier und hier.


"Goldene Ernte" nannte Klaus-Dieter Engelke (Nürnberg) diesen 1999 entstandenen Turm. Der 1941 geborene Künstler ist auch als Maler tätig. Er gehört dem Vorstand des Kunstforums Fränkisches Seenland an.
Der in den USA lebende Japaner Kazuaki Tanahashi kam 1999 nach Tennenlohe, um auf einem Granitblock seine "Civilisation Clock" zu zeigen. Die Uhr mahnt uns, wie wenig Zeit noch bleibt. Tanahashi ist Zen-Meister, Übersetzer buddhistischer Werke und Kalligraph. Regelmäßig hält er auch im deutschsprachigen Raum Kalligraphie-Workshops und -Seminare.




Victor Chulakov (Jahrgang 1984) kam aus Borisow in Weissrussland nach Tennenlohe, um 2007 an der "Fiesta de Arte" teilzunehmen. An der Kunstschule Minsk studierte er Bildhauerei, danach Metallgestaltung an der Kunstakademie Minsk. Der Kopf eines Stieres besteht aus weißem Marmor auf schwarzem Granit. Auch die Metallteile hat Victor während seines Aufenthalts handgeschmiedet.
Büsche begehbar machen, war 1998 das Ziel von Ulrike Hambrecht. Dazu schweißte sie zwei Stahlkäfige zusammen, in denen Büsche wachsen. In jedem Jahr im Sommer kann man beobachten, wie die Büsche versuchen, über ihre Käfige hinauszuwachsen
"Bunte Puppen als blühende Hoffnungsträger" so schrieb die Presse über die Arbeit von So Young Kim, einer in Nürnberg studierenden Künstlerin aus Südkorea, die dafür mit dem 1. Preis beim Wettbewerb um den "Tennenloher Kunstförderpreis" im Jahr 2010 ausgezeichnet wurde. Zweihundert Puppen hatte die Künstlerin genäht, von denen nach der Veranstaltung nur ein Teil im Baum verblieb, um die Möglichkeit zu haben, verblichene Figuren auszutauschen.


"Ares", der Kriegsgott, ist ein Glasobjekt von Valentin Eisch (Frauenau), das er zur "Fiesta de Arte" 1999 mitbrachte. Das Objekt besteht aus Glas und Beton und ist nachts beleuchtet.
"L'abbraccio" - die Umarmung ist der Titel dieser Skulptur aus Muschelkalk aus "Mooser Kernstein". Sergio Monterosso kam aus Erlangens italienischer Patenstadt Cumiana bei Turin 2008 nach Erlangen. Er ist 1972 in Turin geboren und hat nach Ausbildungen zum Mechaniker und Goldschmied eine Kunstakademie besucht.
Jesus Mendez, der in Mexico als Lehrer für Skulpturen arbeitet, schuf 1997 diese Bronzeskulptur, die auf einem Sandstein ruht. Die alte Indianerin ist seit vielen Jahren sein Modell. In Tennenlohe leistet sie denen Gesellschaft, die auf der Bank nebenan eine Pause machen.
Holger Lassen wurde in Tennenlohe geboren und lebt heute bei Braunschweig. Die kleine Bronze-Skulptur "Der junge Hecht" auf einem Sandsteinsockel schenkten wir uns zum 750. Ortsjubiläum. Bei der Enthüllung im Sommer 2015 war der Künstler selbst in Tennenlohe. Ein Bild von der Einweihung finden Sie hier:
Samuel Fath gewann mit der metallenen Pyramide, die im Weiher schwimmt, 2011 den "Tennenloher Kunstförderpreis". Der Mainzer Kunst-Student hatte schon im Jahre 2010 an diesem Wettbewerb teilgenommen und damals den 2. Preis erreicht.
Sian Natasha Hewis, die 2003 aus Stoke-on-Trent, Erlangens englischer Partnerstadt, zur "Fiesta de Arte" nach Tennenlohe kam, arbeitete acht Tage hart, um aus einem 2,5 Tonnen schweren Sandstein-Block einen magischen Fisch zu gestalten. Die junge Bildhauerin nannte ihre Arbeit "Hawal".
Grenzpfählen gibt Tomasz Sobisz eine neue Bedeutung. Durch Wappen weit entfernter Orte auf einem Pfahl (hier sind es polnische und fränkische Wappen) zeigt er, wie nahe wir uns sind. Der Künstler (Jahrgang 1983) aus Lebork bei Danzig (Polen) arbeitet als Dozent an der Kunsthochschule in Danzig. Die Arbeit entstand 2005.
Der "schlafende Hund" von Tomasz Skorka entstand bei der "Fiesta de Arte" 2007. Das Tier ist so lebensnah gearbeitet, dass gelegentlich Radfahrer anhalten. Der Künstler, Jahrgang 1971, lebt in Danzig. Er ist Dozent für die Grundlagen der Skulptur an der Kunstakademie Danzig.
Igor Tschernoglasow aus Erlangens russischer Partnerstadt Wladimir besucht Erlangen immer wieder. 2006 nahm er zum 2.Mal an der "Fiesta de Arte" teil. Er ist 1961 in Taschkent geboren. Seine Plastiken sind vielfach religiös inspiriert. In Tennenlohe wollte er eine Figurengruppe gestalten; der Stein riss allerdings bei der Arbeit. Tschernoglasow entschied sich stattdessen für die Figur eines einzelnen Engels.
Die Verunstaltung durch Sprayer scheint Piotr Bakowski einkalkuliert zu haben, als er 2001 seinen "Runnig Dog" für die Trafostation neben dem Feuerwehrgerätehaus gestaltete. Piotr Bakowski ist Jahrgang 1975, hat in Danzig Malerei studiert und ist mittlerweile ein anerkannter Künstler in seinem Heimatland Polen.



Diethard Riedel, 1963 in Berlin geboren und jetzt als freischaffender Künstler in Nürnberg lebend, hat sich als Autodidakt der Spraykunst verschrieben. Dieses Bild entstand während der "Fiesta de Arte" 2007.
Die Gruppe von Enten goss der polnische Künstler Tomasz Skorka bei der "Fiesta de Arte" 2005 aus Beton. Der Künstler, Jahrgang 1971, ist Dozent an der Kunstakademie in Danzig und war 2005 zum ersten Mal in Tennenlohe
Tom Kus aus Pilsen ist ein in der tschechischen Republik bekannter Künstler, der 1950 in Susice im Böhmerwald geboren wurde. Die 2000 geschaffene Stahlskulptur trägt keinen Titel. Aber das Motiv des mythologischen "Wolfs-menschen" taucht häufig im Werk von Tom Kus auf. Seine markan-ten, übergroßen Stahlfiguren fallen, wo sie stehen, auf.























